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Die aktuelle Versorgung chronisch komplizierter
Wunden ist in vielen Fällen bekanntermaßen nicht
optimal gelöst. Die Patienten kommen häufig relativ
spät, nach überwiegend längeren frustranen, oft
Jahre dauernden ambulanten Behandlungs-versuchen, in
die Klinik. Nach einer zumeist längeren stationären
Behandlung mit häufig erheblicher Verbesserung wird
der Patient entlassen und damit dem Blickfeld des
Klinikums entzogen. Aus welchen Gründen auch immer
wird häufig den Entlassungs-therapieempfehlungen
nicht nachgekommen und Therapieumstellungen
vorgenommen. Hieraus resultieren oft neue
Komplikationen mit Abheilungsstörungen.
In unserem
Modell werden die Patienten der Wundambulanz gezielt
von außen zugewiesen oder im Klinikum so lange
behandelt, bis der Heilungsprozess der Wunde soweit
fortgeschritten ist, dass danach konsequent ambulant
weiter behandelt werden kann. Weitere Informationen
erhalten Sie gerne unter der Telefonnummer 02323
1705-0 oder unter
g.hosse@phadimed.de. |
Die Versorgung
chronisch komplizierter Wunden in den Wundambulanzen
erfolgt vorwiegend in nachfolgenden Indikationen:
Ulcus cruris, diabetischer Fuß, Dekubital ulcera
sowie chronischen Wunden verschiedener Genese.
Die Behandlung erfolgt
im Sinne eines verkürzten Versorgungsweges in enger
Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Kollegen,
den Stationsklinikern und den Ärzten und Schwestern
der Wundambulanzen sowie den angeschlossenen
Pflegediensten.
Bedingt durch Verträge mit den
Kostenträgern wird eine Verbesserung der
Versorgungsqualität bei gleichzeitiger
Kostenersparnis bzw. zumindest Kostenneutralität
gewährleistet.
Das Modell führt zur Förderung der
Lebensqualität der Patienten, einer Verkürzung des
Behandlungszeitraumes sowie zur
Komplikationsvermeidung. |